"Teamgeist, Zusammenhalt und Ehrgeiz sind mir besonders wichtig"
TTSF: Hallo Isabell, wir freuen uns alle, dass du ein Teil unseres Vereins geworden bist! Was genau hat dich nach Hohberg geführt?
Isabell: Ich kenne Lena und Sabrina schon einige Jahre von Ranglistenturnieren. Julian, der damals als Betreuer dabei war, hat mich auf einen seiner Lehrgänge eingeladen, woraufhin dann das Wechselangebot im Raum stand. Dies stellte sich für mich jedoch auf Grund der Distanz zunächst als unrealisierbar dar. Weil sich aber sportlich für mich die besseren Chancen hier aufgezeigt haben, ich mich sofort wohlfühlte und Alisha und Julian mich bis heute dabei unterstützen, u.a. mit einer Übernachtungsmöglichkeit, konnte ich Teil der TTSF Hohberg werden.
TTSF: Nun liegt deine erste TTSF-Saison bereits hinter dir. Was nimmst du mit?
Isabell: Zu Beginn lief die Saison nicht ganz so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem nehme ich mit, dass es richtig ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen und dass man dabei seinen Ehrgeiz nicht verlieren darf. Zudem bin ich Teil einer Mannschaft geworden, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Dadurch stehen für mich ganz klar nicht nur persönliche Ziele im Vordergrund, sondern insbesondere auch die unseres Teams.
TTSF: Zum ersten Mal ging eine TTSF-Damenmannschaft in der Oberliga an den Start. Ein starkes Zeichen, auch für die vielen, jungen Mädchen in der Halle, oder? Was bedeutet dir das?
Isabell: Es bedeutet mir viel, dass wir in der Oberliga starten durften, besonders auch, weil dadurch für nachkommende Talente eine Liga gegeben ist, die sie als Ziel anpeilen können. Außerdem machen wir so auf den Damenbereich aufmerksam, der im Tischtennissport allgemein öfters untergeht.
TTSF: Welche Werte sind dir innerhalb eines Vereins/einer Mannschaft besonders wichtig? Was zeichnet für dich ein starkes Team aus?
Isabell: Teamgeist, Zusammenhalt und Ehrgeiz sind mir besonders wichtig. Meiner Meinung nach kann durch diese Werte ein Gleichgewicht zwischen Spaß und sportlichen Zielen herrschen. Ein starkes Team bedeutet für mich mit Menschen zusammen zu spielen, die an sich glauben und das Beste aus sich un den anderen herausholen wollen.
TTSF: Was hilft dir persönlich in schwierigen (sportlichen) Phasen?
Isabell: In erster Linie Menschen um mich herum zu haben, die mich unterstützen und mich dazu bewegen mein Bestes zu geben. Das gibt mir Kraft weiterzumachen und erinnert mich daran, was ich eigentlich erreichen möchte.
TTSF: Wie blickst du nächster Saison entgegen? Was sind deine Ziele? Persönlich oder mannschaftlich gesehen.
Isabell: Das oberste Ziel ist erst einmal die Liga zu halten, was, auch auf Grund der neu hinzugekommenen Mannschaften, eine Herausforderung wird. Mein persönliches Ziel ist deshalb eine gute sportliche Leistung beizutragen und die anderen bestmöglich zu unterstützen.
TTSF: Worauf freust du dich am meisten?
Isabell: Auf die gemeinsame Zeit mit unserer Mannschaft, viele schöne Erlebnisse und hoffentlich viele Siege, die gefeiert werden können.
TTSF: Für viele Siege können oftmals etablierte Routinen hilfreich sein. Was ist dein must-have/must-do an einem Spieltag?
Isabell: Ein ganz spezifisches Ritual habe ich nicht, aber ich versuche mich immer besonders wohlzufühlen an Spieltagen. Meistens höre ich Musik und tue Dinge, die mir Spaß machen, um meine Stimmung zu heben.
TTSF: Hast du noch andere Hobbys außerhalb der Halle? Gibt es dabei vielleicht Aktivitäten, die dir auch an der Platte weiterhelfen?
Isabell: Wenn ich nicht in der Halle bin, interessiere ich mich sehr für kreative Hobbys, wie Tanzen, Kunst, Kochen/ Backen, was ich auch gerne gemeinsam mit Freunden mache. Ansonsten ist mir soziales Engagement extrem wichtig, weshalb ich seit vielen Jahren ehrenamtliche Tätigkeiten übernehme. Zwar helfen mir meine Hobbys an der Platte nicht direkt, aber sie sorgen für einen Ausgleich, wenn es sportlich mal nicht so gut läuft.
TTSF: Vielen Dank für deine Zeit und ganz viel Erfolg für alle kommenden Aufgaben! Dein Gefühl so kurz vor dem Saisonstart in drei Worten?
Isabell:Vorfreude, Motivation und Ehrgeiz.
Das Interview führte Sabrina Himmelsbach














