Spielbericht Freiburg vs. TTSF vom 07.10.2013

Hohberg mit knapper Niederlage
Mit einer nicht unbedingt erwarteten Niederlage kehrten die Tischtennissportfreunde in die Ortenau zurück. Dass es sich gegen den Badenliga-Absteiger um eine Begegnung auf Augenhöhe handeln würde war vorher klar, allerdings hatte man auf die Ausgeglichenheit und Routine gegen die recht junge Mannschaft aus dem Breisgau gehofft.
Eigentlich ging es in den Doppeln gar nicht so schlecht los: Stoll / Felix Gühr mit einem sicheren Sieg hätten Michael Feißt und Thomas Huck einen weiteren Sieg folgen lassen können. Man scheiterte knapp im Fünften Satz gegen das Spitzendoppel der Gastgeber Glunk / Siegele. Nachdem auch Andreas Bußhardt und Jonas Degen verlieren, sollten die beiden Spitzenspieler der TTSF für die erste Führung sorgen. Auch dies ließ sich gut an. Stoll gewann zwar sehr knapp aber letztlich verdient gegen den über seine Verhälnisse spielenden Siegele und auch Felix Gühr führte bereits 2:0 in Sätzen gegen Glunk. Und nun folgte die symptomatische Szene für die gesamte Partie. Wie Gühr, der es nicht schaffte – trotz Matchball bereits im 3. Satz – eine knappe Begegnung in einen Sieg umzumünzen, konnten auch seine Mannschaftskameraden insgesamt 5 Spiele trotz zum Teil hoher Führung nicht nach Hause bringen. 
Kneisel gewinnt knapp gegen Thomas Huck. Der ehemalige Hohberger Fabian Mühlhaus noch knapper gegen Michael Feißt zum zwischenzeitlichen 6:3 nach einer Punkteteilung im hinteren Paarkreuz.
Trotzdem keimte nochmals Hoffnung auf, weil Bußhardt gegen Jakob und der beste Spieler an den Tischen, Achim Stoll, ihre Spiele gewannen und Felix Gühr sich abermals mit 1:0 in Sätzen und 7:1 Punkten auf der vermeintlichen Siegerstraße befand. Aber auch hier riss das Band bei dem jungen Schüler aus Gründen die für Außenstehende nicht leicht zu erkennen waren. Mit jeweiligen Punkteteilungen konnte der sich das ganze Spiel durchziehende 2-Punkte-Rückstand nie aufgeholt werden und so ging die Partie letztlich verdient an die Heimmannschaft aus Freiburg.

Nach diesem Spiel ist klar, dass es in dieser Saison noch richtig ungemütlich für die Hohberger werden kann, wenn große Teile der Mannschaft nicht schnell zur Normalform finden. In dieser Verfassung kann es nur um das Minimalziel Klassenerhalt gehen. Eine Weichenstellung wird die kommende Begegnung gegen den Nachbarn Oberschopfheim am kommenden Sonntag, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und auch keine Punkte zu verschenken haben.